Taufe

Kann ich mein Kind in der Julius-von-Jan-Gemeinde taufen lassen? Kann ich mich taufen lassen? Wir freuen uns, wenn Sie sich diese Frage stellen! Auf dieser Seite haben wir Ihnen einige Informationen zur Taufe zusammengestellt. Falls für Sie noch Fragen offen sind oder Sie sich unsicher sind, was zur Vorbereitung der Taufe  gehört, dann kontaktieren Sie uns gerne. Sprechen Sie uns einfach nach einem Gottesdienst an oder melden Sie sich per Telefon oder Mail in den Pfarrämtern.

Wenn für Sie die grundlegenden Fragen geklärt sind, melden Sie sich einfach im Gemeindebüro für die Taufe an. Das Anmeldeformular dafür können Sie hier herunterladen. Außerdem benötigen wir das Stammbuch mit der Geburtsurkunde.

Anmeldeformular für Oberlenningen, Schlattstall, Gutenberg und Schopfloch
Anmeldeformular für Unterlenningen und Brucken

Vor der Taufe findet ein Taufgespräch statt. Der zuständige Pfarrer/ die zuständige Pfarrerin kommt entweder zu Ihnen nach Hause oder Sie kommen ins Pfarramt. Die Eltern des Täuflings sollten beim Taufgespräch – wenn möglich – beide zugegen sein. Gerne können auch die Paten dabei sein.

Zunächst sind die Paten Zeugen der Taufe. Daneben haben sie zusammen mit den Eltern des Täuflings die wichtige Aufgabe, das getaufte Kind auf seinem Lebens- und Glaubensweg zu begleiten. Damit die Paten dem Patenamt gerecht werden, sollten sie den christlichen Glauben für sich bejahen und leben. 

Folgende Bestimmungen gibt es aus diesem Grund von der Württembergischen Landeskirche für das Patenamt:

  • mindestens zwei Paten sind erforderlich, die die Eltern zwar selbst bestimmen dürfen, die jedoch den in Folge genannten Gesetzen der Württembergischen Landeskirche entsprechen müssen
  • mindestens ein Pate muss Glied der evangelischen Landeskirche sein 
  • der zweite Pate muss entweder evangelisch oder Glied einer Kirche sein, die zur „Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen“ (ACK) gehört und die die Kindertaufe nicht ablehnen (z.B. die katholische oder methodistische Kirche) 

Bitte klären Sie rechtzeitig vor dem Taufgespräch ab, ob Ihre gewünschten Paten diesen Anforderungen entsprechen. Für die Anmeldung zur Taufe benötigen wir von den auswärtigen Paten eine „Patenbescheinigung“. Diese erhalten die Paten vom Pfarramt ihres Wohnsitzes.

Können keine Paten benannt werden, die den oben genannten Gesetzen entsprechen, sollen Taufzeugen benannt werden. Sie müssen weder evangelisch noch Mitglied einer christlichen Kirche sein. Taufzeugen haben lediglich die Funktion, im Zweifelsfall die Vornahme der Taufe bestätigen zu können. Sie haben also keine Verpflichtung zur „Erziehungsbeistandsschaft“, wie die Paten sie bei der Taufe eingehen. 

Der Taufspruch ist ein Vers aus der Bibel, den Sie sich als Eltern und Paten aussuchen. Die evangelische Kirche versteht die Bibel als Grundlage des christlichen Glaubens. Darum soll ein Vers aus ihr zur Grundlage für das Leben des Täuflings werden. Der Taufspruch soll ein Begleiter durchs ganze Leben sein. 

Auf der Seite taufspruch.de finden Sie eine riesige Auswahl möglicher Taufsprüche.

Es ist ein schöne Tradition bei der Taufe eine Taufkerze zu entzünden. Die Taufkerze symbolisiert das Licht, das Jesus Christus in die Welt gebracht hat. Immer dann, wenn sie entzündet wird, zum Beispiel am Tauftag, kann sie daran erinnern, dass Jesus Christus das Licht auch im Leben des Täuflings sein will.

Wenn Sie gerne eine Taufkerze entzünden wollen, können Sie das beim Taufgespräch absprechen. Die Taufkerze können Sie oder die Paten selbst basteln. Es gibt aber auch Taufkerzen zu kaufen.

Wenn ältere Geschwister oder andere Kinder bei der Taufe dabei sind, die getauft sind und eine Taufkerze haben, können Sie diese gerne mitbringen und auf den Altar stellen. Dies ist für die Kinder ein schöne Erinnerung an die eigene Taufe.

Der Taufe vereint zwei Aspekte in sich, die es behutsam wahrzunehmen und in einen Einklang zu bringen gilt.

Zum einen ist die Taufe eines der beiden Sakramente der evangelischen Kirche. Das Sakrament der Taufe hat seinen Ursprung in der göttlichen Stiftung. Der Ablauf ist deshalb immer gleich. Das zeigt sich an den immer gleichen liturgischen Handlungen und Texten, die zum Kern der Taufe gehören. Damit wird die Verlässlichkeit Gottes gefeiert, der seiner Verheißung treu bleibt, die er dem Täufling zusprechen will.

Gleichzeitig sind die Täuflinge immer auch Individuen. Darum darf der Taufgottesdienst auch persönliche und individuelle Elemente haben. Wenn Ihnen etwas persönlich wichtig ist und Sie sich bei der Gestaltung des Gottesdienstes mit beteiligen wollen, können wir das gerne im Taufgespräch besprechen.

Für den äußeren Rahmen des Taufgottesdienstes bitten wir Sie, folgende Hinweise zu beachten:

Bei Taufen werden die Mesnerin und ein Organist/eine Organistin automatisch von uns benachrichtigt, beauftragt und auch bezahlt. Wenn Sie sich ausgefallene musikalische Einlagen wünschen, müssen Sie dies selbst organisieren und die dabei entstehenden Kosten tragen. 

Sie können sich gerne bei der Dekoration der Kirche beteiligen und den Blumenschmuck am Taufstein gestalten. Bitte setzen Sie sich dafür frühzeitig mit der Mesnerin in Verbindung. Sie kann Ihnen auch beratend zur Seite stehen.

Sehr gerne können Sie oder Ihre Paten sich bei der Gestaltung des Gottesdienstes miteinbringen, sei es musikalisch oder durch die Übernahme von Gebeten und der Schriftlesung zur Taufe. Wenn Sie sich gerne beteiligen möchten, dann sprechen Sie dies beim Taufgespräch mit dem zuständigen Pfarrer ab.

Die Taufe ist ein einmaliges Erlebnis mit einer besonderen Atmosphäre. Wir bitten deshalb darum, bei der Taufe die Handys auszuschalten und nicht zu fotografieren. Es gibt nach dem Gottesdienst Gelegenheit Erinnerungsbilder am Taufstein zu machen.

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