Aktuell

Stand: 18.12.2020

Von der Landeskirche erreichte uns die neuste Verordnung, die das Ergebnis der Verhandlungen zwischen den Kirchen und den zuständigen Ministerien war. Vier darin enthaltende Passagen hatten zur Folge, dass der Kirchengemeinderat über die geplanten Veranstaltungen beraten musste.

1. Zum einen wurde untersagt, dass Kirchengebäude offen gehalten werden. Das bedeutet, dass wir unser Konzept der „Offenen und belebten Kirchen“ an Heiligabend nicht in der geplanten Weise durchführen können. Unser Gedanke bei der Entwicklung dieses Konzeptes war, dass wir bei dieser Form des Angebots mehr Menschen ermöglichen können, an Heiligabend in die Kirchen zu kommen, um etwas für sich mit nach Hause zu nehmen, als es uns durch klassische Gottesdienste in den Kirchen möglich gewesen wäre. Wir haben aus unserer Erfahrung aus dem ersten Lockdown heraus nicht damit gerechnet, dass geöffnete Kirchen geschlossen werden würden. Der Gedanke hinter dieser Verordnung ist aber wohl, dass alle unkontrollierten Zusammenkünfte von Personen unterbunden werden sollen und „feste Gottesdienstformen“ eine absolute Ausnahme beim allgemeinen Veranstaltungsverbot bilden.

2. Zudem wird das sogenannte „Kurrende-Singen“ untersagt. Das bedeutet, dass die „Bewegte Weihnacht“ in Brucken und Schopfloch nicht wie geplant stattfinden kann. Möglich bleibt es für Musiker, dass sie von kirchlichem Grund oder privatem Grund (wie etwa bei dem „Balkonsingen“) maximal als Quintett (bestehend aus maximal zwei Haushalten) musizieren dürfen.

3. Es müssen alle Präsenzveranstaltungen abgesagt werden, die nicht Gottesdienst im engen Sinn (das meint „Gottesdienst nach der Agende der Landeskirche“) sind. Dies betrifft die geplanten Weihnachtsstationen in Unterlenningen.

Alle geplanten Angebote, die von diesen Regelungen betroffen sind, haben wir geprüft und für manches Alternative gefunden. Unter „Weihnachten 2020“ finden Sie eine aktuelle Übersicht.

3. Zuletzt musste der Kirchengemeinderat über das Feiern von Präsenzgottesdiensten beraten. Denn bei dem grundsätzlichen Lockdown ist das Recht auf das Feiern von Gottesdiensten aufgrund der Verankerung im Grundgesetz (wie etwa das Demonstrationsrecht) von dem grundsätzlichen Verbot von Veranstaltungen ausgenommen. Die Kirchengemeinden sind dennoch angehalten, eingehend zu prüfen, ob insbesondere bei einer 7-Tages-Inzidenz über 200/100.000 Einwohnern von diesem Ausnahmerecht Gebrauch gemacht wird, oder ob auf Präsenzgottesdienste verzichtet wird und stattdessen Alternativangebote gemacht werden.
Der Kirchengemeinderat hat sich sehr lange und eingehend mit einer Vielzahl von Argumenten beschäftigt. Auch wenn es nicht leicht fiel, hat sich am Ende eine deutliche Mehrheit der Kirchengemeinderatsmitglieder dafür ausgesprochen, bis zum 10.1.21 die Präsenzgottesdienste auszusetzen.

Uns ist bewusst, dass dies für viele, für die der Gottesdienstbesuch in einer Kirche zu Weihnachten gehört, eine schmerzliche Entscheidung ist. Uns ist dabei aber wichtig, dass das ausdrücklich nicht heißt, dass in unserer Gemeinde „keine Gottesdienste stattfinden“. Wir ermutigen dazu, mit unseren Vorschlägen und Angeboten, zu Hause Gottesdienst zu feiern – in dem Wissen darum, dass Gott gerade an Weihnachten gezeigt hat, dass er sich seinen Weg zu den Menschen bahnt, und sei er noch so ungewöhnlich…

Schließlich: Auch in der Zeit des Lockdowns steht für uns der Auftrag, für Menschen in Not da zu sein nicht infrage. Deshalb gilt auch in dieser Zeit, dass die seelsorgerliche Begleitung insbesondere alter, kranker und einsamer Menschen auch bei sonst notwendigen Kontaktbeschränkungen in direktem Kontakt möglich ist. Sterbende und Trauernde dürfen nicht alleine gelassen werden und Beerdigungen bleiben möglich.

Stand: 15.12.2020

Anmeldung für Gottesdienste am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag

Das Bundesinnenministerium und die Kirchen haben in ihren Verhandlungen festgelegt, dass bei Gottesdiensten, bei denen mit einer hohen Teilnehmerzahl zu rechnen ist, eine Anmeldepflicht einzuführen ist. Sobald wir die Anmeldung eingerichtet haben, finden Sie auf dieser Seite den Link dazu. Unser aller Bestreben ist es, eine Ansteckung mit dem Virus unbedingt zu vermeiden, Ihnen aber die Möglichkeit zu geben, Weihnachten mit der Gemeinde zu feiern. Daher danken wir Ihnen für Ihr Verständnis!

Anmeldung für „Friedenslicht aus Bethlehem“

Wenn Sie sich freuen würden, wenn Ihnen jemand da Friedenslicht nach Hause bringt, melden Sie sich bitte im Pfarramt Unterlenningen und stellen Sie ein Windlicht oder eine Laterne vor Ihre Haustür. Anders als letzte Woche veröffentlicht, bitten wir auch die Lesepredigtempfänger sich hierfür anzumelden.

Anmeldung zur digitalen Weihnachtspost

Über die Weihnachtstage wird es auch besondere digitale Weihnachtspost für alle Newsletter-EmpfängerInnen geben: Darin enthalten sein werden unter anderem ein Link zu einem Advents- und Weihnachtskonzert, das in der Nikolauskirche in Gutenberg aufgenommen wurde, zu Hörspielen und einem Krippenspiel-Video unserer Kinderkirche sowie weitere interessante Hinweise, Impulse und Angebote. Hier können Sie sich dazu anmelden.